Spar Flugzeuge 2

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Spar Flugzeuge mit überdruckter Steuernummer

Eine weitere Besonderheit zur Serie Spar Flugzeugeembleme, die nicht im Katalog verzeichnet ist, ist die, dass es mindestens fünf Etiketten gibt, die sowohl die Steuernummer 65 als auch die Steuernummer 77 tragen. Wie schon bei der Serie die nur mit der Steuernummer 77 bedruckt wurde, ist hier auch eine Steuernummer mit einem schwarzen Quadrat überdruckt worden.
Möglich ist aber auch, dass der Überdruck nicht korrekt erfolgte und somit die alte Steuernummer noch zu sehen ist.
Wer kennt weitere Etiketten aus dieser Serie (siehe auch Lückenbüßer).
Ich suche, außer den mir fehlenden 7 Etiketten  aus dieser Serie, auch noch die komplette Serie mit der Steuernummer 36, und das Etikett 7246 (Alitalia) mit der Steuernummer 77 als Überdruck
Mitteilungen über weitere Etiketten genauso wie Tauschangebote bitte per E-Mail.

 

spar_air_france_klein
spar_luxair_klein
spar_olympic_klein

 

spar_saa_klein
spar_sas_klein

 

 

spar_saa_klein_2

Vom Etikett “SAA” habe ich ein weiteres Etikett bekommen auf dem der Überdruck über der Steuernummer 65 steht.

 

 

Zu dieser Seite bekam ich eine E-Mail von Axel Winner.
 
“Die Erstauflage gibt es dann zusätzlich mit dem Überdruck. Hierzu wurden Etiketten mit der SN 65 (ZHF Hamberger in Rosenheim) mit einem schwarzen Balken und darüber befindlicher SN 77 überdruckt.

Die SN 77 ist ebenfalls ZHF Hamberger, allerdings nicht rein juristisch.

Die ehemalige ZHF Grübel aus Habelschwerdt/Schlesien, deren Existenz durch die DZMG bis Monopolende "am Leben gehalten wurde", verpachtete ihr Zündholzfertigungs-Kontingent an die ZHF Hamberger. Die ZHF Hamberger fertigte nun im Namen der Zündwarenfabrik Grübel auf einer Fertigungslinie Zündholzschachteln, deren Etiketten die SN 77 trugen.

Dies betraf beispielsweise WELT-HÖLZER wie auch Reklameware, wozu dann SPAR-Fluglinien-Embleme zählten. Also offizieller Konfektionierer der SPAR-Zündholzschachteln ist die Zündwarenfabrik Crübel in Rosenheim.

Ich habe ein Photo, auf dem Herbert Grübel (Firmenmitinhaber der ZHF Grübel) vor einem gemeinsamen Firmenschild in Rosenheim zu sehen ist.

Trotz eines in rund 80 Jahren gewachsenen Konkurrenzkampfes innerhalb der deutschen Zündholzfabriken war es während der Monopolzeit doch so, insbesondere nach dem II. Weltkrieg, daß die westdeutschen Zündwarenfabrikanten auf Anweisung der DZMG stark zusammenhielten und gerade die ehemaligen Zündwarenfabrikanten in den ehemaligen deutschen Ostgebieten (die sogenannten Ostfabrikanten) stark durch monatliche finanzielle Zahlungen unterstützten. Grübel fand nach dem II. Weltkrieg zunächst einmal eine Anstellung bei der DZMG als Qualitätsprüfer.”