Wohnmobil

strassenszene

 

 

 

 

 

 

Familienzuwachs

 

 

November 2010: Da ist es nun. Das funkelnigelnagelneue Wohnmobil. Unser Wombel. Eigentlich wollten wir noch ein, zwei Jahre weiter sparen und uns eher ein gebrauchtes kaufen. Aber dann kam dieses SUPER-Angebot! Das war so gut, das es besser war, jetzt sofort das Wohnmobil zu kaufen anstatt jahrelang weiter zu sparen und Womos teuer zu leihen. Trotzdem noch mal alles durchgerechnet und Informationen über den Händler eingeholt. Okay, auf dem Gelände hat kurz vorher ein Verkäufer Konkurs angemeldet. Der neue Händler hat seinen Firmensitz hierher verlegt und scheint ganz solide zu sein. Also haben wir nach ein paar Tagen Bedenkzeit den Kaufvertrag unterschrieben. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich etwas. Das freundliche Nachfragen und Kümmern um den Käufer hatte abrupt nachgelassen. Aber immerhin fiel ihnen auf, dass sie die Rechnung falsch ausgestellt haben. Zu ihren Ungunsten. Wir haben natürlich, nett wie wir sind, der neuen richtigen Rechnung zugestimmt. War ja eigentlich kein Nachteil für uns. Wir bekommen also eine neue Rechnung. Wieder falsch! Diesmal zu unserem Nachteil. Also muss noch eine dritte Rechnung her. Bevor wir die richtige bekommen haben, haben wir auch noch eine vierte falsche Rechnung bekommen, die zu einem anderen Kunden und einem anderen Wohnmobil gehörte.

 

Kurz vor Auslieferung bekommen wir dann die Mitteilung, dass der Wagen nicht mit Winterreifen ausgestattet werden kann. Wegen der großen Nachfrage seien keine zu bekommen. Nach dem Anruf, ab ins Internet, Reifen eingegeben, Angebote bekommen und beim nächsten Pit-Stop gekauft. War kein Problem. Bis zu diesem Tag hatte Herr G. immerhin schon sechs Wochen vertrödelt. Irgendwie hat der Händler bzw. Verkäufer Herr Jörg G. (und wir hatten immer nur mit ihm zu tun! - das ist der, der vorher Pleite gemacht hat, und jetzt angestellt ist-) auch vergessen, uns darüber zu informieren, dass der Wagen später geliefert wird als vorgesehen. Und auch als ich nach den Kosten einer Inspektion gefragt habe, habe ich nur eine Auskunft über die Dichtigkeitsprüfung bekommen. Das haben wir aber erst viel später realisiert. Es war dem Händler ebenfalls nicht möglich, uns die grüne Plakette ins Fahrzeug zu kleben. Also zur Prüfstelle bei uns am Wohnort, dort den Aufkleber geholt und natürlich schon wieder extra gezahlt. Geliefert wurde uns der Wombel dann mit gebrauchten Auffahrkeilen. Bezahlt hatten wir neue.

 

Die Kabeltrommel war nicht für Außeneinsätze gedacht. Als beim dritten Einsatz der Stecker nicht mehr in die Dose an der Trommel wollte, habe ich gesehen, dass drei der vier Steckdosen bereits ordentlich verkohlt waren. Wir haben das beanstandet und als wir gar nicht mehr damit gerechnet haben, kam tatsächlich eine neue per Post, die auch für Außeneinsätze geeignet war. Allerdings hat man nicht mal ein Begleitschreiben mit in das Paket gelegt. Beim Verkaufsgespräch hieß es auch, wir können während der Fahrt heizen.
Nur mussten wir dazu erst einmal das vorgeschriebene Crash-Ventil einbauen lassen. (150,- Euro), dass hat keiner erwähnt. Auf der ersten Reise im November war die Heizung defekt. Wahrscheinlich von Anfang an, wir hatten auf jeden Fall einen hohen Gasverbrauch, bis dann nach vierzehn Tagen die Heizung mitten in der Nacht bei ordentlichen Minustemperaturen ganz den Dienst aufgab. Wir mussten den Urlaub abbrechen, weil wir sonst erfroren wären. Von dieser ersten Fahrt zeigen wir auf den Reise - Seiten ein paar Bilder. Die Liste der Beanstandungen ist mit den hier angegeben Punkten noch lange nicht komplett. Wer möchte, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen und nähere Informationen bekommen. Und ganz wichtig ist noch folgendes: Mit dem Carado T 135 sind wir sehr zufrieden und würden es uns sofort wieder kaufen - nur bei einem anderem Händler!

 

Zu unserem selbst geschrieben "Testbericht vom Carado T 135 - 1. Jahr"